da machen wir uns immer Gedanken, wie wir die S, die doch angeblich so netzaffin seien, erreichen könne – und dann hat zum Beispiel »Muffin«, die inzwischen als Bloggerin ganz auf unserer Spur ist, über das Buch (!) aus der Bibliothek (!) zum Bloggen gefunden …
Pflegt Eure Schulbüchereien (die gern auch Medienzentren heißen dürfen), Eure Stadt- und Kreisbibliotheken!
Wer mit LaTeX auf dem Mac Texte schreibt, wird sich bei Gelegenheit möglicherweise auch mit BibDesk anfreunden, einer feinen Oberfläche für BibTeX, was wiederum die einfache Erstellung von Literaturverzeichnissen ermöglicht.
Nun kann in BibDesk ein Eintrag für ein Buch nicht nur manuell in die Eingabefelder getippt werden, sondern es ist auch ein Import der bibliographischen Angaben aus bestehenden Datenbanken möglich. Zunächst versuchte ich, BibDesk mit der DNB zu befreunden. Dies gelang jedoch nicht, da die DNB ein älteres Exportformat (SUTRS) benutzt, das nur schwierig zu parsen ist und für das BibDesk daher kein Importfilter bereitstellt.
Ein Ausweg ist die Nutzung des Gemeinsamen Verbundkataloges (GVK), des Gesamtverzeichnisses der norddeutschen Bibliotheken. Hierfür müssen in BibDesk unter »New Search Group --> Z39.50 / Server: Other« folgende Angaben eingetragen werden (das steht natürlich auch im Target Profile, doch im Falle eines Falles finde ich's hier schneller):
Name: GVK
Database: gvk
Address: z3950.gbv.de
Port: 20010
Username: 999
Password: abc
Syntax: US MARC
Encoding: iso-8859-1
Der gefundene Titel kann dann entweder als einzelner BibTeX-Eintrag kopiert oder aber einfach in die Datenbank übernommen werden, sodass dann ohne weiteren Aufwand ein Titeleintrag wie
Der Ostholsteiner Anzeiger berichtet über den vom Förderverein schon prognostizierten Kundenrückgang in der Kreisbibliothek Eutin nach der Einführung von Gebühren. Überdies sei absehbar, dass durch diesen Rückgang Landeszuschüsse sänken, was wiederum wegen reduzierter Anschaffungsmöglichkeiten zu geringerer Attraktivität führe ...
»Jeder fünfte Deutsche kennt seine Stadtbibliothek nicht, und nur knapp 30 Prozent der Bevölkerung sind aktuelle Kunden. Das zeigt eine repräsentative infas-Umfrage unter 2.500 Bürgern im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Fast jeder Dritte, der seine Bibliothek am Ort kennt, hat sie noch nie besucht.« [Bertelsmann-Stiftung, Newsletter] -- Umfrage (PDF)