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Gelesen. Rothmann.

Ralf Rothmann: Im Frühling sterben. Berlin: Suhrkamp, 2015.

Eine schlichte Geschichte, ebenso erzählt: von zwei befreundeten Melkerlehrlingen, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, obwohl sie mit dem Regime und der Nazipropaganda nie etwas anfangen konnten, als SS-Männer zwangsrekrutiert doch noch Richtung Front getrieben werden. – Vielleicht ist es immer wieder notwendig zu schreiben, dass Krieg nichts Gutes bringt.

Für uns hier oben hat das Buch auch Züge eines Regionalromans: die Protagonisten stammen aus der Gegend: Glücksburg, Böklund, Sehestedt, Kiel, Plön und Malente sowie die Eider werden erwähnt; einer der Lehrlinge ist deshalb noch in Malente, weil er dort die Molkereilehranstalt, den Vorläufer der Lehr- und Versuchsanstalt für Milchwirtschaft besucht. Heute werden in der dort ansässigen Landesberufsschule unter anderem Milchtechnolog_innen und milchwirtschaftliche Laborant_innen ausgebildet.

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Gelesen.

Ralf Rothmann: Milch und Kohle. Frankfurt am Main: Suhrkamp Taschenbuch, 2002.

John von Düffel: Houwelandt. München: Deutscher Taschenbuch, 2006.

Walter Satterthwait: Miss Lizzie kehrt zurück. München: Deutscher Taschenbuch, 2006.

Walter Satterthwait: Miss Lizzie. Zürich: Haffmans, 1995.

Gelesen.

Ralf Rothmann: Hitze. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005.

Ein Blick auf das Leben der Großstadt aus der Sicht eines ehemaligen Kameramannes und jetzigen Großküchenmitarbeiters in vielen einzelnen, genau beobachteten oder vortrefflich erdachten Episoden, die nur locker verknüpft sind durch die melancholische Lebens- und Liebesgeschichte des Protagonisten.

Lesen!

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