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Wochenende.

Aufstehen reguliert auf 8.45 Uhr – später ruiniert den Alltagsrhythmus (man wird alt).

Am Samstag natürlich laufen (Karte), abends mit Freunden ein neues Spiel – Agricola – kennengelernt (gefällt!). Ansprechender Wein aus unserem Degustierservice-Paket: Roches d’Aric. Sonntag Pellkartoffeln mit Pfifferlingsrahm (mit Resten der zweiten Flasche Wein).

In freien Minuten: über Unterrichtseinheit Realismus (ff.) nachgedacht und Stichworte notiert. Fontanes Jenny Treibel würde ich gern weiterhin lesen, zudem Raabe? Otto Ludwigs Zwischen Himmel und Erde? Fanny Lewalds Jenny? (Nur noch als E-Book …) Gern hinterher Übergang zur Moderne – Buddenbrooks (aus der Zeit gefallen)? Hauptmanns Die Ratten (Schülervorschlag)? Zündende Idee für Schülerbeteiligung? (Schule will Europschule werden. Vielleicht einen Blick über die deutsche Literatur hinaus?)

Nebenbei die didaktische Jahresplanung für drei jetzt noch zwei weitere Lernfelder im Buchhandel (gemäß neuem Lehrplan) erledigen.

Klausurenplan fürs zweite Halbjahr entwerfen.

Das Kommunalwahlprogramm der SPD Eutin will auch geschrieben werden und der Entwurf für den nächsten Rundbrief des Fachverbandes Deutsch im Deutschen Germanistenverband ist ebenfalls fällig …

Zwischendurch mal einen Spaziergang durch den Schnee.

The Economist.

Seit Christian Köllerer ihn empfahl, lese ich immer mal wieder The Economist. Nicht sehr oft, denn in unserer Kleinstadt ist er nicht zu bekommen und für ein Abonnement erscheint er mir zu häufig, da auch anderes gelesen werden will, wohl aber immer dann, wenn man mal in eine Große Stadt reist mit funktionierendem Bahnhofsbuchhandel.

Warum man The Economist lesen sollte (auch wenn man mit seiner politischen Ausrichtung nicht überein stimmt), steht aber nicht nur in oben genannter Quelle, sondern sehr ausführlich auch in The National Interest [via Arts & Letters daily]: es geht um funktionierenden, wohlinformierten, unaufgeregten Journalismus über Geschehen in der Welt. Was für mich als Wesentliches hinzu tritt (ebenso wie beim gelegentlichen Lesen der NZZ oder des Guardian): berichtet wird aus nicht deutscher Perspektive (was einiges zurecht rückt).

Baru bei Arte.

Eine Kurzvorstellung des Comicautors Baru hier, ein ausführliches Porträt lief gestern abend in der Sendung Metropolis bei Arte. Heute wird die Sendung am späten Nachmittag wiederholt.

(In derselben Sendung übrigens auch ein Film über Yael Naïm, deren Song »New Soul« in der Apple MacBook Air-Werbung zu Bekanntheit gelangte, und ihre Zusammenarbeit mit David Donatien.)

Ein frohes neues Jahr ...

... wünsche natürlich auch ich allen Leserinnen und Lesern hier, für die ich gern mehr schriebe; jedoch sind nach Familienfesten und ausgiebigen Feiern mit Freunden in Winsen anne Aller und auch bei uns zuhause derzeit zwei Stapel Klausuren und ein sehr (!) hoher (!) Stapel philosophischer Essays von Schülerinnen und Schülern Gewähr dafür, dass ich nicht mehr weiß, wo ich meinen Kopf zuletzt abgelegt; und die kurze Zeit, die spätabends frei zur Verfügung steht, ist Uwe Tellkamps Der Turm gewidmet.

Altern.

Mit Kindern wird man sich des Alterns bewusst: ein Bezugspunkt scheint auf, der einem vor Augen führt, wie alt man ist, wenn das Kind x, y oder z Lebensjahre zählt. Dass man über 20 oder gar über 30 Jahre älter ist als das Kind – Zeitspannen, die für das Kind nun wiederum ganz unbegreiflich lang erscheinen.

Ein weiteres Mittel, sich des eigenen fortgeschrittenen Seins zum Tode zu versichern, ist die regelmäßige Lektüre von nothing. wie wir langsam uncool werden. ein offenes weblog über den ekel vor dem eigenen verfall, das hiermit zur Überprüfung von allfälligen Übereinstimmungen empfohlen sei.