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Veränderungen.

Seit einiger Zeit habe ich mich deutlich zurückhaltend zu Projekten und Vorhaben in der Schule geäußert, was seinen Grund in einer Verlagerung des Schwerpunkts meiner Arbeit hat, die vorbereitend einigen Mehraufwand erfordert. Außerdem sollten von dieser Veränderung meine Schüler_innen, deren Unterricht ich leider nicht mehr fortführen kann, zuerst direkt erfahren, bevor sie es hier lesen könnten. Seit heute vormittag wissen sie Bescheid.

Zuletzt habe ich bis einschließlich des zu Ende gehenden Schulhalbjahres etwa gleich viele Stunden am Beruflichen Gymnasium (BG) und an der Berufsschule erteilt; mit Wirkung vom 1.2.2016 aber wird mir die »Wahrnehmung der Aufgaben der Funktionsstelle ›Leitung der Abteilung – Außenstelle Bad Malente mit Landesberufsschulen –‹ an der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Eutin« übertragen, wie es im freundlichen Verwaltungsdeutsch des offiziellen Schreibens heißt und was bedeutet, dass ich die Leitung der Abteilung, an der ich bislang schon mit etwa der Hälfte meines Stundendeputats tätig war, übernehmen werde.

Konkret werde ich künftig nur noch sechs Stunden Philosophie am BG (und kein Deutsch mehr) unterrichten, an der Berufsschule jedoch werde ich meine Stunden spezieller Betriebslehre bei den Buchhändlern sowie EDV in allen vier kaufmännischen Berufen (neben den Buchhändler_innen Immobilienkaufleute, Tourismuskaufleute (Privat- und Geschäftsreisen) sowie Kaufleute für Tourismus und Freizeit) behalten. Eventuell kommt die eine oder andere Stunde Politik (wieder) hinzu, sehr verlässlich aber viel planerische Arbeit, denn an der Landesberufsschule haben wir aus Gründen einen wöchentlich wechselnden Stundenplan. Zudem handeln wir als Außenstelle unserer Schule in Bezug auf viele ganz unterschiedliche Aspekte für schulische Verhältnisse schon immer vergleichsweise selbständig – die Leitung hat damit eine zentrale Funktion als Ansprechpartner aller am Schulleben beteiligten Akteure. Hier den unterschiedlichen (und sicher auch mal gegensätzlichen) Erwartungen gerecht zu werden, wird eine besondere Herausforderung sein.

Auf diese Leitungsaufgabe freue ich mich (sonst hätte ich mich ja nicht dafür beworben). Ich bin gespannt auf die Erfahrungen – auch im Hinblick auf die Problematik, die Thomas als wesentlich für den anstehenden Wechsel beschrieben hat, auch im Hinblick auf die Komplexität und Vielfältigkeit der Aufgabe, wie sie immer mal wieder bei Tanja deutlich wird, und so fort.

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Kommentare

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Thomas Kuban am :

*Dann ist es jetzt wohl an mir, Dir alles Gute und viel Erfolg an deiner neuen Position zu wünschen.
Ich bin ein wenig neidisch - auf die wunderbare amtsdeutsche Beschreibung deiner neuen Tätigkeit ;).

Tanja am :

*Was für ein Glück für die Schulleitung! Ich gratuliere dir und den Entscheidungsträgern herzlich. Lehrpersonen schätzen es, wenn Abteilungsleiter unterrichten. Aber ich finde es vernünftig, diesen Teil der Tätigkeit zu reduzieren oder - je nach Herausforderungen - ganz aufzuhören. Wer organisiert, dass ein Zirkus gut und sicher auftreten kann und jede Nummer darin zumindest ein kleiner Erfolg wird, schafft es einfach seltener selbst in die Manege. Und Auftritte hat man ohnedies genug, wenn man eine Schule leitet, v.a. mit so viel Herz und Lösungsorientierung wie du das tun wirst (dann wird man i.d.R. oft angefragt für Grussworte, Artikel, Gratulationen, Feiern, Erfahrungsaustausch und Informationsanlässe).

Viel Gutes und Schönes wünsch ich dir!

P.S. Dein Beitrag "bloggende Lehrer_innen" liegt schon einen Moment ausgedruckt auf meinem Schreibtisch. Freue mich drauf!

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