Skip to content

Neue Essay-Themen: Eggers, Seneca, Mau, Yiying, Lewis, Watterson.

Die Essay-Themen des offiziellen Wettbewerbs kamen für meinen 13. Jahrgang zu spät, daher suchte ich mir eigene.

Hier sind die Themen dieses Halbjahres zum Nachlesen. (Am beliebtesten als Ausgangspunkt für den eigenen Essay war das Eggers-Zitat.)

Gesehen. Stranger Things: #StrangerThings


[Spoilergefahr.]

Bereits die zweite Staffel einer Fernsehserie, die schon in der ersten von Anfang an überzeugte: oberflächlich ein Retro-Science-Fiction-Horror-Vergnügen, tatsächlich vermutlich auch deshalb so mitfühlend und begeistert aufgenommen, weil ganz grundlegende Themen verhandelt und in positivem Sinne gelöst werden; dies zudem vorgestellt von einem wohlausgewählten Ensemble von Schauspieler_innen, die jeweils hervorragende – gerade im Falle der Darsteller_innen im Kinder- bzw. Jugendalter außergewöhnliche – Leistungen zeigen. In erster Linie zu nennen sind da die Freunde Finn Wolfhard (Mike), Caleb McLaughlin (Lucas), Gaten Matarazzo (Dustin) und Noah Schnapp (Will) sowie vor allem Millie Bobby Brown (Eleven), die aufgrund ihrer textarmen Rolle eines vorsichtig-zurückhaltenden Charakters besonders gefordert ist. Dass die in der zweiten Staffel hinzutretende Sadie Sink (Max) zu den bislang genannten aufschließen kann, sehe ich noch nicht als gesichert. Aber auch die Erwachsenenrollen sind ausnehmend gut besetzt – vor allem Winona Ryder (Joyce) zeigt hier als alleinerziehende Mutter beachtlich Expressives. Zwischen den Erwachsenen und den Kindern bewegen sich noch die Jugendlichen – Mikes große Schwester Nancy, Steve, Jonathan und ein paar unwichtigere Figuren. In allen Fällen aber ist das Casting großartig.

Obwohl Kinder im Zentrum des Geschehens stehen, ist die Serie – anders als die ausführlich referenzierten Filme Stand By Me, E. T., Goonies etc. – nicht primär an Kinder gerichtet; einige Szenen sind denkbar ungeeignet mindestens für unter zwölfjährige. Die Zielgruppen sind unterschiedlich popkulturell geprägte: zum einen diejenigen, die 1983 bzw. 1984 im Alter der Figuren waren und daher vieles wieder erkennen oder zu erkennen glauben: schon der Blick dieser unserer Generation ist ja keine unmittelbare Erinnerung, sondern ein durch Videos, Filme bzw. Filmstills geprägtes Bild der Zeit. Wir kennen nun einmal keine Kleinstadt in Indiana (obwohl uns so vieles vertraut scheint), sondern vielleicht eine bei Castrop-Rauxel, kennen vielleicht Bielefeld, Villingen-Schwenningen oder Mettenhof. Allerdings sind uns auch fast ebenso vertraut medial vermittelte Bilder von Kindheiten in den USA, die anschlussfähig waren aufgrund der universalen Konstellationen und der mit ihnen einhergehenden Probleme, in denen Kinder zumindest in allen westlich geprägten Gesellschaften aufwachsen: Erfahrungen von (von einer Majorität) ausgegrenzt und (mit einer Peergroup) vertraut Sein, Austarieren von Gruppendynamiken und gruppeninternen Konflikten, Auseinandersetzungen mit Autoritäten, Gefahren jedweder Art (und der fiese große Junge von nebenan ist eben auch nur ein Monster) etc. Zum anderen sind angesprochen Jugendliche und jüngere Erwachsene, die gerade aus Film & Fernsehen, aber auch aus anderen Medien die Verweis- und Zitatkultur schätzen gelernt haben und so als Kenner angesprochen werden können, ohne dass sie tatsächlich unmittelbar Betroffene wären; die drei vorher genannten Gruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) bieten vielfältige Identifikationsmöglichkeiten.

Dieser ganze Retrokram ist dabei klasse gemacht und bereitet viel Spaß – ob man den Spuren von Postern (z. B. Jaws, Apple), Technik (z. B. Walkie-Talkies, VCR), Musik (z. B. The Clash, Joy Division, Police), Filmen (z. B. Poltergeist, The Fog) oder allgemein Ausstattung (Frisuren, Kleidung, Möbel etc.) nachgeht: das ist alles mit viel Zuneigung zum Detail gestaltet und macht natürlich Laune.

Mindestens die erste Staffel schwelgt dabei im behaglichen Jungsmodus: Eleven wird als Monster wahrgenommen und benannt, ist damit das vielleicht nicht nur aus entwicklungspsychologischer Sicht verständlicherweise Fremde; da sie Ausnahmekräfte hat, bleibt sie das auch bedrohliche Andere.11: Übrigens auch in der zweiten Staffel angedeutet: El will sich zu Halloween als Geist verkleiden – die Jungs gehen als Ghostbusters … Die Übereinstimmung mit ästhetischen Normen (und damit auch Geschlechterrollen) wird ihr gegenüber mehrfach thematisiert; Mike lobt ihr Aussehen als »pretty«22: … und relativiert es seines Ansehens bei seinen Freunden wegen zunächst in »pretty good«, bevor er das Lob später wiederholt., als sie sich aus Tarngründen ihren rasierten Kopf mit einer Perücke bedecken und Mädchenkleidung tragen muss; was allerdings die Zuneigung Mikes wachsen lässt, ist vielleicht gerade das Jungskompatible: sie ist eben nicht das typische Mädchen, sondern ein kumpelhaftes, eher maskulines, starkes. Und so bestärkt Mike sie auch später, dass sie die Perücke, die sie verloren hat, nicht braucht, um »still pretty« zu bleiben.

In ähnlicher Weise ist in der zweiten Staffel auch Max trotz ihrer langen Haare ein Tomboy, denn sie punktet in wichtigen Jungskategorien: Videospiele, Skateboard- und schließlich sogar Autofahren. Und auch wenn die Jungsperspektive selten verlassen wird und Klischees der Zeit übernommen werden, zeigen sich auch immer wieder Brüche: Nancy, die dem Schönling der Schule verfällt, kann besser schießen als Jonathan, ihre Mutter Karen ist diejenige, die das Familienleben regelt (während der Vater, grundsätzlich unbeteiligt, schon mit dem bloßen Existieren ausgelastet zu sein scheint), etc.

Und: sieht man von der oben benannten Perspektive ab, haben die Duffer Brothers mit der kurzgeschorenen Eleven eine für die Geschichte zentrale, ikonische starke Mädchenfigur geschaffen, die ihresgleichen sucht, und offenbar geschlechterübergreifend als Identifikationsfigur angenommen wird. Gerade auch in der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen traumatischen Geschichte und in der Auswahl zwischen verschiedenen angebotenen »homes« des für sie richtigen, in der Entscheidung gegen die Rache um jeden Preis, aber für die rückhaltlosen Einsatz für ihre Freunde zeigt sie sich als eine sensible und doch entschlossene Kämpferin.

Die den Horroranteil ausmachenden zu bekämpfenden Monster sind bei all dem eigentlich gar nicht so wichtig: ob man sich vor den Bullies oder dem Demogorgon in acht nehmen muss, vor dem aggressiven Stiefbruder oder eher vor noch größeren Gefahren, ist irrelevant, weil austauschbar potentiell lebensgefährlich; im Hinblick auf die Konstruktion der Geschichte geht es um die Frage, auf wen man sich in welchem Maße verlassen kann. Und da können die Unscheinbaren, vermeintlich Schwachen, die loser im gemeinsamen Miteinander immer wieder bestehen.33: Die Ähnlichkeit dieser Konstellation zu Kings Es – inklusive der Moral – ist natürlich auch nicht zufällig. Und auch wie bei King (Eddie Kaspbrak – Mutter) kann die eigentlich positive Liebe der Eltern zu ihren Kindern auch umschlagen in ein Zuviel derselben, etwa, wenn Joyce aufgrund der Erfahrungen, die in der ersten Staffel gezeigt werden, Will anschließend ein wenig zu sehr behütet. Dass alles Behüten denn auch nicht hilft gegen die Gefahr, liegt bei Joyce und Will in der Natur des Horrorfilms, bei Hopper und Eleven in der Natur des Coming-of-Age-Films. Auch diese Regel aus dem einführenden D&D-Spiel darf auf das Ganze übertragen werden. –

Insgesamt eine astreine Serie, die mittels starker Figuren in überzeugenden Bildern zwischen archetypischen Auseinandersetzungen auf der einen sowie freundschaftlicher Unterstützung und zarten Annäherungen auf der anderen Seite das Gute – Freundschaft (»friends don’t lie«), Verlässlichkeit (»Promise?« – »Promise!«), Liebe (»someone that you like – not a friend«) – als das zu erreichende Ideal beschwört.

Gelesen. Kurzeck.

Peter Kurzeck: Bis er kommt. Frankfurt am Main: Stroemfeld / Roter Stern, 2015.

In diesem aus dem Nachlass herausgegebenen Romanfragment wollte Peter Kurzeck den Zeitraum erfassen zwischen der ersten telefonischen Mitteilung Jürgens, seine Freundin Pascale sei nach einem Streit – »Nicht einmal Streit […]. Bloß die Sorgen.« [Ebd., 27.] – um das von ihnen gemeinsam im südfranzösischen Barjac eröffnete Restaurant fortgelaufen, bis kurz vor der Ankunft Jürgens in Frankfurt. Nebenher werden natürlich die üblichen Themen Kurzecks variiert; viel Alltags- und Familiengeschichte. –

[…] von allen Seiten knallen die Autotüren. Man könnte Autotüren auch so bauen, daß man sie leise zumacht, sagte ich. Ja, aber dann hätten sie nicht soviel Freude an ihren Autos, sagt Sibylle. [Ebd., 98]

Vor der Beendigung des Projekts ist Kurzeck gestorben, vielleicht die Hälfte des Textes liegt – allerdings nicht in von ihm freigegebener Fassung – vor. Nur 190 der insgesamt 378 Seiten sind Romanfragment, der Rest Editionsgeschichte sowie Notizen, Entwürfe und Dokumente, darunter auch Faksimiles von Manuskriptseiten bzw. -zetteln (beschrieben wurden zum Beispiel auch Hotelpapier, Straßenkarten, Kassenzettel und Teebeutelverpackungspapier), die ahnen lassen, welche Mühe die Transkription des Textes bereitet haben muss. –

Unter den dem Buch beigegebenen Materialien auch die Grabrede für Jürgen Klaus. Darin heißt es:

Ich bin Schriftsteller. Ich glaube nicht an den Tod und auch nicht an die Vergänglichkeit. Ich denke, daß es sich dabei um einen menschlichen Irrtum handelt. Eines Tages werden wir darauf kommen, daß wir da etwas wesentliches [sic] nicht kapiert oder falsch verstanden haben. Wir können Menschen, die von uns gehen, nicht austauschen und auch nicht ersetzen. Wir müssen sie uns, genau wie die eigene Lebensgeschichte, aus der Erinnerung jeden Tag neu erschaffen. Dann sehen wir, daß die Toten nicht wirklich gegangen sind. Sie sind nicht gestorben. Sie leben mit uns. Keiner stirbt. [Ebd., 363] –

Im Roten Stern bestellt und gekauft. Verlag und (empfehlenswerte!) Buchhandlung sind Relikte als revolutionär verstandener Zeiten.

Gelesen. Morrison / Quitely.

Grant Morrison und Frank Quitely: Flex Mentallo. Man of Muscle Mystery. New York: Vertigo / DC, 2014.

Nur ganz oberflächlich betrachtet ein Superheldencomic. Tatsächlich jedoch ein lässig-ironischer Tölt durch die Möglichkeiten fiktionaler Erzählungen allgemein und der Literaturart Comic speziell.

Gelesen. Eggers.

Dave Eggers: Der Circle. Übertragen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2014.

Nicht so schlimm wie ich befürchtet hatte. Halt ein funktionales Buch.

Synology Note Station statt Evernote.

Eine ganze Zeit lang habe ich Evernote genutzt, um Notizen zum Unterrichtsablauf etc. zu schreiben, vor allem aber auch eine dienstliche To-Do-Liste zu pflegen. Wenn man die Daten aber auf drei Geräten (heimischer Rechner, Computer in der Schule und Smartphone) stets auf dem selben Stand halten will, möchte Evernote Geld sehen: die Synchronisation von zwei Geräten ist kostenlos, von dreien jedoch nicht.

Was mich bei Evernote immer gestört hat, sind die unterschiedlichen Bedienoberflächen auf verschiedenen Geräten: schnell mal irgendeine Interaktion vorzunehmen war kaum möglich, weil die Konzeption der Oberflächen verschieden war (und gefühlt nach jedem Update neu erwürfelt) und Bedienfelder immer dort, wo ich sie nicht vermutete.

Seit fast zwei Jahren haben wir hier zuhause eine kleine Synology Diskstation stehen, auf der Fotos und Musik für alle Familienmitglieder zugänglich gespeichert sind. Beim Durchstöbern der installierbaren Apps stieß ich auf auf Note Station, ein Programm, das vielleicht nicht alles kann, was Evernote kann, wohl aber alles, was ich von Evernote genutzt habe. Einmal eingerichtet, kann ich von allen Rechnern via Webbrowser oder iOS- bzw. Android-App auf die Note Station zugreifen. Eine Desktop-App gibt es nicht;11: Update ein paar Tage später: inzwischen gibt es eine; sie wird von der NoteStation-Seite aus als Download angeboten und entspricht funktional und optisch der Web-Variante. in Anbetracht der Erfahrungen bei Evernote ist das vielleicht aber auch besser so.

Alle Notizen bei Evernote können in Note Station importiert werden; bei mir dauerte das etwas länger, weil Evernote in einem Rutsch nur eine begrenzte Menge Daten in die Freiheit entlassen will. Sind sie aber erst einmal importiert, habe ich alles bei mir zuhause gespeichert, kann jedoch auch – entsprechend konfigurierter Router vorausgesetzt – von außen darauf zugreifen. Weil es keine Desktop-App gibt, muss zwingend eine Netzanbindung gegeben sein, denn es wird keine lokale Kopie der Daten angelegt.22: Entsprechend gilt hier: Desktop-App vorhanden; zum Synchronisieren muss natürlich Netzanbindung vorhanden sein; ansonsten kann man in der App problemlos autark arbeiten.

Zur Zeit funktioniert das – auch mit der iOS-App DS Note – gut; der Evernote-Account kann gelöscht werden.

Was wählen? – Bundestagswahl 2017.

Tl; dr: geh wählen! –

Wie Johnny Haeusler möchte auch ich meine Wahlentscheidung offen legen. Es gilt der übliche Disclaimer: wer kann schon alles gutheißen, was von einer Partei getan und gewollt wird? Da dies vermutlich nicht einmal bei den jeweiligen Spitzenkandidat_innen der Fall ist, geht es um die Größe der Schnittmengen.

Seit vielen Jahren bin ich leidendes Mitglied der SPD und daher habe ich natürlich auch ein SPD-Wählen-Abo. Ich habe allerdings schon abweichend gewählt (beispielsweise Die Piraten ins Europaparlament) und werde es diesen Sonntag mit meiner Zweitstimme wieder tun (Bündnis90/Die Grünen).

Ich nehme an, dass Martin Schulz eine gute Kanzlerin wäre. Allein seine Chancen dafür streben freudig gegen Null, obwohl er ein überzeugender Europapolitiker ist und sich als Kandidat so gut schlägt wie es unter den gegebenen Bedingungen nur möglich scheint.

Daraus ergeben sich meine in erster Linie wahltaktischen Gründe für die Wahl der Grünen: eine linke Mehrheit (SPD/Grüne/Linke), in der ich die SPD hätte stark sehen wollen, ist nicht absehbar. Würde sie wider Erwarten eintreten, würde die Chance möglicherweise wieder nicht genutzt. (Und selbst dann würde eine Stimme für die Grünen nicht schaden.) Eine weitere große Koalition jedoch mag vielleicht der Staatsräson dienen (und wenn sie denn kommt, dann isses halt so), scheint aber der SPD die Substanz zu rauben und bedarf meiner Stimme nicht.

Bündnis 90/Die Grünen haben ein mir unsympathisches Führungsduo und dafür Doc Habeck verworfen. Wie kann man nur? Sie sind aber beispielsweise die einzige Partei, die einigermaßen überzeugend für Tempolimits, eine Reduzierung des Autoverkehrs und andere ökologisch und gesellschaftlich bedeutsame Fragen eintritt. Und in einer möglicherweise dräuenden Koalition mit der CDU (bzw. zusätzlich mit der FDP) möchte ich die Grünen stark sehen.

Die Linke ist mir in einigen Forderungen durchaus nah (und zwar näher als die SPD). Es sind diejenigen Forderungen, die den Neofeudalismus einer vermögenden Schicht im gesamtgesellschaftlichen Interesse einzugrenzen suchen. Die Linke hat aber sowohl unter den Funktionär_innen als auch unter den Wählern zu bedeutende bzw. zu viele, die in ihren Einstellungen der AfD nahe stehen. Auch von ihrer EU-Orientierung bin ich nicht überzeugt.

Der Vollständigkeit halber: natürlich wähle ich nicht die CDU. Angela Merkel braucht meine Stimme nicht und Heiner Geißler ist gerade gestorben.

Die FDP habe ich in der letzten Legislaturperiode nicht vermisst; dass es so viele Apotheker, Zahnärzte und Hoteliers gibt, wie die Wahlumfragen nahelegen, erstaunt mich dann doch. Die Reduzierung der liberalen Idee auf Wirtschaftsliberalität gefährdet sich selbst und die Erweiterung um erratische konservative Elemente macht die Sache nicht besser. Smart zu sein und sich gut zu verkaufen ist zu wenig für meine Stimme.

Die PARTEI ist mir in ihrer ironischen Haltung sehr sympathisch. Ich wähle aber nicht ironisch, sondern in echt, auch wenn du das vielleicht langweilig findest.

Die AfD schließlich halte ich natürlich für unwählbar, übrigens auch und gerade für konservative Wähler_innen. Sie ist nicht eine Partei legitimer Interessenvertretung, sondern des Hasses und der Missgunst. Sie hat in der kurzen Zeit ihres Wirkens das Schlechteste in den Menschen zum Vorschein gebracht. Kandidat_innen und Sympathisant_innen heißen offen rechtsextreme Positionen gut oder billigen sie zumindest als der Partei Nutzen bringend. Ich hoffe, dass die Demoskopen den Wähleranteil der AfD deutlich zu groß eingeschätzt haben; befürchte jedoch das Gegenteil. Mein einziger Trost: wann immer Rechtsextreme in den letzten Jahrzehnten in deutsche Parlamente gewählt wurden, haben sie sich aufgrund ihrer Unfähigkeit und Ichbezogenheit rasch selbst demontiert. Möge es auch diesmal so sein.